Informationen für Arbeitgeber

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Jede Organisation, die Personalmitglieder beschäftigt, von der föderalen Regierung subventioniert oder nicht, die einem der paritätischen (Sub-)Komitees des föderalen Sozialsektors angehört und bei der einer der sektoralen Tarifverträge zur Einführung eines sektoralen Zusatzpensionssystems vereinbart wurde.

Paritätisches (Sub-)KomiteeWasLSS-Kategorie
330.01.10Privatkrankenhäuser25 und 111
330.01.20Seniorenheime311 und 330
330.01.30Häusliche Krankenpflege911
330.01.41-42Rehabilitationszentren511 und 711
330.01.51-55Kinderärztliche Zentren, Blutzentrum des Roten Kreuzes und Ärztehäuser522

Um zu wissen, welchem paritätischen Komitee Ihre Einrichtung angehört, genügt es, die Lohnabrechnung zu betrachten. Hierauf muss – im Prinzip – das zuständige paritätische Komitee vermerkt sein.

Achtung: Hier handelt es sich um Sektoren im privaten föderalen Non-Profit-Sektor. Öffentliche Einrichtungen aus dem öffentlichen Sektor fallen NICHT darunter.

Jeder Arbeitnehmer, ungeachtet der Art des Arbeitsvertrags (Arbeiter oder Angestellter, unbestimmte oder bestimmte Dauer, Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung usw.),

  • der ab dem 1. Januar 2010 mit einem Arbeitsvertrag an eine Organisation gebunden ist, von der föderalen Regierung subventioniert oder nicht;
  • oder der nach dem 1. Januar 2010 mit einem Arbeitsvertrag eingestellt werden soll, von der föderalen Regierung subventioniert oder nicht;
  • und zu dem ein Tarifvertrag zur Einführung eines sektoralen Zusatzpensionssystems im Rahmen des paritätischen (Sub-)Komitees vereinbart wurde;

wird verpflichtet, dem Pensionssystem angegliedert zu werden.

Werden ebenfalls ausgeschlossen:

  • Arbeitnehmer mit einem Zeitarbeitsvertrag oder mit Ferien-,
  • Studenten- oder IBO-Verträgen (Einzelberufsausbildung), industrielle Auszubildende;
  • Arbeitnehmer in Pflegeberufen und Personen, angestellt im Rahmen von Art. 60 § 7 des organischen Gesetzes für die Einrichtung von ÖSHZs, und im Rahmen von Art. 78 des KE vom 25.11.1991, außer es handelt sich um einen Arbeitsvertrag;
  • Auszubildende, für die keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden (anerkannte Auszubildende im Mittelstand, Auszubildende mit industriellem Ausbildungsvertrag, Auszubildende für Unternehmensführung, Auszubildende mit einem Vertrag für soziale und berufliche Eingliederung, von den Gemeinschaften und Regionen anerkannt, Praktikanten mit einem Berufseinführungsvertrag);
  • Arbeitnehmer, die Aktivitäten ausüben, während sie bereits eine gesetzliche Altersrente
  • Artzen-angestellten die een ausbildung folgen fur artst-specialist und die unterhebig sind durch die arbeitgeber-kliniken auß der privat sektor (Code 072 RSS)

Achtung: Das Datum des Dienstantritts beim Arbeitgeber entspricht zugleich dem Datum des Beitritts zum Pensionssystem. Doch man kann Rechte bezüglich der aufgebauten Reserven geltend machen, sobald man 6 Monate ununterbrochen angegliedert war.

Der Zeitraum, in dem man bei verschiedenen Arbeitgebern innerhalb des Sektors gearbeitet hat, wird zusammengezählt.

Die Art des Arbeitsvertrags (bestimmte Dauer, unbestimmte Dauer, Teilzeit usw.) spielt keine Rolle, doch wenn man als Zeitarbeiter (Leiharbeit) im Non-Profit-Sektor angestellt war, werden keine Beiträge einbezahlt. Denn dann ist man bei einer Zeitarbeitsfirma und nicht bei einer Einrichtung aus dem föderalen Non-Profit-Sektor beschäftigt. Dieser Beschäftigungszeitraum wird auch nicht mit einer Beschäftigung im föderalen Non-Profit-Sektor gleichgestellt.

Der Arbeitgeber bezahlt derzeit für die Zusatzpension des Arbeitnehmers im Sektor nicht direkt. Derzeit ist kein spezieller Beitragsfuß vorgesehen. Die Mittel für den Zeitraum 2005-2010 entsprechen dem föderalen Multi-Jahres-Vertrag vom 26. April 2005 in Bezug auf die föderalen Gesundheitssektoren im Privatsektor. Für diesen Zeitraum überwies der Staat eine Dotation an den Sektoriellen Sparfonds. Dieser Sektorielle Sparfonds nimmt die Mittel ein und leitet sie an den Pensionsfonds des föderalen sozialen Non-Profit-Sektors weiter.

Das sektorale Pensionssystem ist absolut unabhängig von einer möglichen eigenen Betriebspensionsregelung (Gruppenversicherung). Wenn es in der Organisation eine Gruppenversicherung gibt, dann muss der Arbeitnehmer, der die Bedingungen der Versicherung und die Bedingungen des sektoralen Pensionssystems erfüllt, sowohl eine Pension von der Gruppenversicherung als auch vom sektoralen Pensionsfonds erhalten.

Jeder Arbeitnehmer, der Anspruch auf die Zusatzpension des föderalen Sozialsektors hat, erhält Informationen über seine Pensionsansprüche, wie beispielsweise anhand einer jährlichen Pensionskarte und eines kleinen Informationsmerkblatts im Briefkasten der Heimatadresse. Der Arbeitgeber muss somit nichts unternehmen, der Pensionsfonds muss den Arbeitnehmer informieren.

Vielleicht werden manche Ihrer Arbeitnehmer Fragen zu deren Zusatzpension des Sektors stellen. Auf unserer Webseite (www.f2p330.org) finden Sie sehr viele Informationen, die Ihnen dabei helfen können, treffende Antworten zu geben. Bei Zweifeln können Sie auch bei Ihrer Arbeitgeberorganisation Rat holen.

Der Arbeitgeber hat keine Verpflichtung. Die gesamte verwalterische Abwicklung des Pensionssystems verläuft auf Grundlage von Daten, die über die zentrale Datenbank für Sozialversicherung gesammelt werden. Es handelt sich demnach um Daten über den Arbeitnehmer, die der Sozialversicherung vom Arbeitgeber übermittelt wurden. Diese Vorgehensweise wurde gewählt, da so den Arbeitgebern keine Fragen gestellt werden müssen und sie somit auch absolut keinen zusätzlichen Verwaltungsaufwand mit dem Pensionssystem haben.

Der Pensionsfonds des föderalen Non-Profit/Social-Profit-Sektors verwaltet nur die Zusatzpension, die im Sektorentarif festgelegt wurde. Organisationen des sozialen Sektors können eine höhere Zusatzpension für ihre Mitarbeiter vorsehen. Mit dem sektoralen Pensionsfonds kann dies allerdings nicht geschehen. Die Organisation kann selbst eine Gruppenversicherung bei einem Versicherer abschließen.

Die Informationen, die Sie auf dieser Webseite finden, sind eine Zusammenfassung des Pensionsreglements und die im paritätischen Komitee vereinbarten Tarifverträge. Dieses Pensionsreglement und die Tarifverträge bilden im Streitfall die einzigen juristisch bindenden Dokumente.

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Die neue MyBenefit webapplication ist seit langs aktiv. Mitglieder können hier mit ihrer EID ihre Fiche elektronisch abrufen, ihre daten controlieren und corrigieren und verschiedene Simulationen ausführen.

 

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Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr: von 09.00 bis 12.30 und von 13.00 bis 18.00 Uhr (Mi: schwerer zu erreichen).  Mögliche Daten als Referenz: Nationalregisternummer (steht auf der Rückseite des Personalausweises) oder Aktennummer 140.12.XXXXXXX (steht im linken oberen Rahmen des Dokuments).

078/15 87 95

 

(Normal Telefonnummer – kein bezahlendes Nummer)